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Aktuelle Seite: Skandinavien-Tours > Finnland > Sommer

Dass man Finnland das Land der 1000 Seen nennt, ist glattes Understatement, denn laut Zählungen gibt es mehr als
180 000 Seen. Sommerhäuser an diesen Seen gehören zu den beliebten Zielen des Sommer-Tourismus. Doch daneben besitzt Finnland auch noch seinen dichter besiedelten Süden mit der Hauptstadt Helsinki und die einsamen Weiten Lapplands. Übrigens gilt in Finnland das Jedermannsrecht, d.h. jeder darf die Natur nutzen, solange er den Leitsatz befolgt: Nicht stören, nicht zerstören.

Helsinki
Der Großteil der finnischen Hauptstadt liegt auf einer Halbinsel an der Nordküste des Finnischen Meerbusens. Von einer felsigen Anhöhe zwischen Nord- und Südhafen aus beschirmt die orthodoxe Uspenski-Kathedrale die Stadt. Der kunstvolle rote Backstein mit seinen 13 vergoldeten Zwiebeltürmen erinnert an russische Holzkirchen. Heute ist das Gotteshaus das Wahrzeichen Helsinkis.

Architektur
Die ältesten erhaltenen Bauwerke Finnlands sind mittelalterliche Steinkirchen und -burgen. Die älteste Burg Finnlands ist die auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehende Burg Turku. Die 73 erhaltenen mittelalterlichen Steinkirchen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert sind fast ausnahmslos aus Feldstein erbaut, meist eher klein, turmlos und allenfalls mit schlichter Backsteinornamentik verziert. Einzig der Dom zu Turku erreicht die Proportionen mitteleuropäischer Kathedralen. Wohn- und Zweckbauten wurden von jeher zumeist aus Holz errichtet, oft in Blockbauweise. Größere Holzhausviertel finden sich heute noch in den Altstädten von Rauma, Porvoo und Naantali. Im 17. und 18. Jahrhundert ging man auch im Kirchenbau zur Holzbauweise über. Als typisches Beispiel dieser Architekturtradition wurde die Alte Kirche von Petäjävesi (1765) in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.